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DIALOG leben: Die Kunst des gemeinsamen Erkundens

Workshop mit Renata Keller und Anka Vollmann
und anschließend
Zeichenperformance „Ich zeichne“ mit dem Rimstinger Künstler Michael Feuchtmeir

Wann: 08.12.2018 um 18 Uhr
Wo: „die Werkstatt“ in Rimsting, Rosenstraße 1
Eintritt: 15 €
Reservierung: >> bitte voranmelden, da Teilnehmerzahl begrenzt 
Kleine Verkostung inklusive

Workshop „Die Kunst des gemeinsamen Erkundens“ mit Renata Keller und Anka Vollmann

Was bedeutet es, miteinander zu denken?
Was bedeutet wirkliches Zuhören?
Woher entfalten sich unsere gesprochenen Worte? 
Wie können wir eine dialogische Haltung entwickeln und in allen Lebensbereichen anwenden?

In diesem Workshop werden wir gemeinsam erforschen, was es für jede(n) Einzelne(n) von uns bedeutet, im Gespräch mit anderen Menschen verantwortungsvoll, reflektiert und kreativ zu sein.
Renata Keller und Anka Vollmann nehmen uns mit auf eine überraschende Reise. Beide praktizieren intensiv das Thema und kommen aus Berlin zu uns.

Anka Vollmann beschäftigt sich seit ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften intensiv mit Dialog. Sie berät und begleitet Menschen, Unternehmen und Organisationen in Klärungsprozessen.

Anka Vollmann | Dialoge | Salon21 Prien

Renata Keller ist Filmemacherin und Kunstschaffende (MA in Applied Imagination) und hat jahrelang in verschiedenen Settings Dialog praktiziert. Sie ist unter anderem Mitglied des European Network for Dialog Facilitation.

Renata Keller | Dialoge | Salon21 Prien

Zeichenperformance „Ich zeichne“ mit dem Rimstinger Künstler Michael Feuchtmeir

Der Schauplatz
Eine große Tafel, ein grauer Boden, verschiedene Utensilien wie weiße Kreide, Kohle, Wasser, Schwämme, Stofflappen.

Die Idee
Beim Gestaltungsprozess den Handlungsimpulsen, die aus den Gegebenheiten des Moments entstehen, spontan zu folgen, den Ablauf weder zu planen noch Ziele festzulegen.
Formen überlagern sich, verschwinden und entstehen erneut.
Zeichen-Sprache aus einer Fülle von Möglichkeiten.

Michael Feuchtmeir "Ich zeichne" | Dialoge | Salon21 Prien

Michael Feuchtmeir

Poetryslam

Eine Kooperation von SALON21 und PrienaYou

Wann: 20. Juli 2018, 20.30 Uhr
Wo: Atrium, Am Sportplatz, 83209 Prien

 

Poetryslam

Motto: Nach den Sternen greifen

Die Grenzen des Gewohnten nicht anerkennen, Neues wagen!
Greif auch Du nach den Sternen und mach mit!

In Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Prien veranstaltet der Salon21 einen Gedichtwettbewerb (einen sogenannten Poetry Slam), an dem jedermann teilnehmen kann.

Moderator der Veranstaltung ist Michael Mehler vom Slammaster Duo „Reimrausch“.

Die Bedingungen: Die Texte / Gedichte müssen spätestens bis zum 9. Juli per Mail, eingereicht werden an Katalin Zirner: katalinzirner@gmail.com und Michael Mehler: reimrausch@gmx.de (Rückfragen bitte nur an Katalin Zirner).
Bis 12. Juli werden alle Bewerber benachrichtigt, ob sie an der Veranstaltung teilnehmen werden.

Jeder Poet hat sechs Minuten Zeit seinen Text (seine Texte) vorzutragen. Kurze Textstellen können gesungen, kleine Zitate dürfen verwendet werden. Ablesen ist erlaubt. Es dürfen keine Hilfsmittel verwendet werden wie Instrumente, Verkleidungen oder Sonstiges, was den Text unterstützt. Falls man ins Finale kommt, sollte ein zweiter Text vorhanden sein.

Eine sechsköpfige Jury entscheidet, welche drei Poeten ins Finale kommen. Der Applaus des ganzen Publikums entscheidet dann, wer der Gewinner oder die Gewinnerin des Abends wird.

Poetry Slam kann alles sein – somit darf alles, was mit Sprache, Text und Performance zu tun hat, auf die Bühne. Im Vordergrund steht der Spaß an der Sprache und der Veranstaltung. Den Gewinner erwartet Ehre, Applaus und eine Überraschung. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

Katalin Zirner  | Salon 21 e.V.
Claudia Sasse  | Jugendzentrum Prien

Logo | Salon21

in Kooperation mit

PrienaYou: Jugendzentrum Prien | Salon21

Vielfalt Europa!? Der Blick von Außen.

AUF DER SUCHE NACH EUROPA __ Wir laden Sie herzlich zu unserer nächsten Europa Veranstaltung des Salon21 ein. Lassen Sie sich diesen Abend nicht entgehen: es ist der Abschluss unseres fünfteiligen Europaprojektes und nochmals ein Höhepunkt in geistiger, sinnlicher und visueller Auseinandersetzung mit Europa.

Wann: 23. März 2018, 18-22 Uhr
Wo: Gärtnerei Jolling, Jolling 14, 83093 Bad Endorf
Eintritt: 10 €
Reservierung:

Podiumsgespräch

Teilnehmer: Amadou Gao (Senegal), Heddy Hoesch (Panama), Dr. Nasser (Ägypten), Masako Ohta (Japan), August Zirner (USA)

Musik (Ukulele): Thomas Kraus
Gesang: Lou Sarmiento 
Fotografie: Iwalja Klinke (Rumänien)

Dieser Abend wird bestimmt durch den außereuropäischen Blick auf Europa. Wir wollen erfahren, wie Menschen aus Afrika, Asien, Nord- und Mittelamerika unseren Kontinent wahrnehmen, wie Sie das Leben in Europa erleben und was Sie von Europa erwarten.

Unser Podiumsgespräch wird immer wieder unterbrochen durch musikalische Einlagen, die die musikalische Vielfalt Europas erfahrbar machen. Und nicht zuletzt erhalten wir durch die rumänische Fotografin Iwalja Klinke Einblick in den Reichtum traditioneller, europäischer Kleidung und des Handwerks.

Vielfalt Europa!? | der Blick von außen | Salon21

KULTUR EUROPA!?

AUF DER SUCHE NACH EUROPA … machen Sie sich mit uns weiter auf die Reise auf der Suche nach Europa.

Nach drei sehr erfolgreichen, intensiven und im positiven Sinne diskursiven Abenden laden wir Sie herzlich zu unserem kommenden Salon21 mit einem der Urväter der europäischen Kultur ein: Homer. Wir haben uns über Recht und Gerechtigkeit Europas ausgetauscht, haben die kulturhistorischen und anthropologischen Wurzeln des Kontinents ausgelotet und nun werden auf geniale Weise die grundlegenden Bestimmungen und Strukturen des Lebens, der Welt und des Wissens, also die Philosophie mit Homer und der einzigartigen Performance von Jendreyko einen Glanzpunkt für das Projekt setzen.

 

Aufführung des 22. und 24. Gesangs der Ilias 

 

Mit: H.D. Jendreyko, Schauspieler und Regisseur

Wann: 09. Februar 2018, 18-22 Uhr
Wo: die werkstatt, Rosentr. 1, 83253 Rimsting (Google Maps)

 

Jendreyko war als Schauspieler und Regisseur an vielen deutschsprachigen Bühnen tätig, u.a. in Frankfurt, München und Zürich. 1986 gründete er das od-Theater in Basel und erhielt u.a. 1994 den Basler Kulturpreis.

Wir freuen uns sehr, dass H.D. Jendreyko seine Zelte in unserem Salon aufschlägt. Mit seiner Aufführung des 22. und 24. Gesangs in der Ilias unter dem Titel „ich bitte dich, gib mir meinen Sohn zurück“ lädt er uns ein, die Tiefen der Erzählung Homers auszuloten.

Odysseus ist eine Figur, die als Sinnbild des reflektierten Individuums gelten kann, nicht alleine dem Schicksal ausgeliefert sondern darum ringend, sein Leben zu gestalten. Odysseus ist dabei weniger auf einer zielgerichteten Reise als vielmehr im Zustand der Bewegung, der Veränderung und der Suche. Jendreyko sieht ihn als Flüchtling, bei den Phäaken gestrandet, die ihn hilfreich aufnehmen und dessen König zu ihm sagt: „Seinen Bruder erblickt im hilfeflehenden Fremdling, wer sich auch nur ein wenig bewahrt Verstand und Empfindung.“

 

Kultur Europa!? Salon21
Hans-Dieter Jendreyko | Salon21

Gerechtigkeit Europa!?

Mit: Sophie Czarnecki, Fabian Kors und Marina Lessig
Moderation: Martin Weinzierl

Wann: 12. Januar 2018, 18-22 Uhr
Wo: Atrium, Am Sportplatz 2, 83209 Prien am Chiemsee
Eintritt: 10 €

Sophie Czarnecki: Gedanken zu Europa
Studentin der Rechtswissenschaften

Fabian Kors: Währungsunion/Wirtschaftsunion
Student der Wirtschaftswissenschaften und Mitglied bei DiEM25

Marina Lessig: Situation der Flüchtlinge
Philosophin M.A. und Vorstand der jungen Europäischen Föderalisten

Moderation: Martin Weinzierl
Grafiker und Vorstand des Bellevue di Monaco

Gerechtigkeit Europa!? Salon21

Mythos und Utopie Europa!?

Mit Annabelle Wimmer-Bakic, Kunsthistorikerin und Archäologin

Wann: 15. Dezember 2017 | 18-22 Uhr
Wo: die werkstatt, Rosenstr.1, 83253 Rimsting
Eintritt: 10 €

Die Europäische Union bestimmt sich in weiten Teilen als wirtschaftliche, zuweilen als politische Organisation. Wie aber ist der Ursprung Europas? Landschaften, die vom Menschen nach und nach gestaltet wurden.
So kritisch wie die Europäer dieses Europa sehen mögen, ist es für viele Menschen außerhalb der Grenzen eine Art Sehnsuchtsort. Ist dieser Mythos von Europa eine Utopie? Welche Mythen liegen Europa überhaupt zugrunde? Und welche Vorstellungen, Erwartungen, Sehnsüchte und Wünsche basieren darauf?
Annabelle Wimmer-Bakic führt uns in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Ursprünge vor Augen, die das disparate Muster europäischer Identität auszumachen scheinen. Gibt es jenseits der politischen und wirtschaftlichen Grundsätze Europas also auch so etwas wie eine geistige Grundlage.

Ergänzt wird der Vortrag durch die Lesung von Texten (u.a. Ovid) zu Europa durch Katalin Zirner gepaart mit tänzerischen Einwürfen durch Katrin Schafitel. Wie immer erwarten sie auch kulinarische Pretiosen.

Europa und der Stier, Fresko aus Pompeji, 1. Jahrhundert etwa zur Zeit Ovids | Bild von: Archäologisches Nationalmuseum Neapel/AKG
Die Himmelsscheibe von Nebra, ca. 4000 Jahre vor Christus | Bild von: Dbachmann

Hoffnung Europa!?

Mit Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin, Professor für Politische Philosophie und Ethik an der LMU München, Staatsminister a.D.

Wann: 17. November 2017 | 18-22 Uhr
Wo: Kultur am Roseneck, Am Roseneck 18 im Stadel, 83209 Prien am Chiemsee
Eintritt: 10 €
Reservierung:  erforderlich
Parken: Keine Parkplätze am Haus! Bitte die Plätze am See benützen!

Werke der europäischen Klassik und der europäischen Moderne
Àgnes Pusker, Violine
Verena-Maria Fitz, Violine

Auf Herrenchiemsee tagte 1948 der Verfassungskonvent, der die Basis unserer Verfassung bildet und unter anderem den Gedanken „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ zu einem zentralen Credo gemacht hat. Dieser normative Grundsatz fand in zahlreichen Verfassungen europäischer Staaten und in den Vereinbarungen zu Europa seinen Widerhall. Welche normative Basis hat Europa heute? Wie können wir Europa neu fassen, um den Anforderungen der Gegenwart und unser Geschichte gerecht zu werden?

Im Mittelpunkt dieses Abends steht ein Vortrag von Professor Julian Nida-Rümelin, der sich vor dem Hintergrund der Migration mit der Basis und den Folgen für die Verfasstheit Europas beschäftigt.

Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin| Salon21

To be[e] – Bienen und Mensch SEIN | Teil 3

Teil III: Die Magie der Bienen – Kulturgeschichte und Spiritualität

Wann: 21. Januar 2017, 18 Uhr
Wo: die werkstatt, Rimsting
Eintritt: 8 EUR

An diesem Abend rücken wir die kulturhistorische Dimension der Biene und die Verwobenheit mit der menschlichen Kultur unter dem Titel in den Blickpunkt. Hierzu wird die Archäologin und Schamanin Annabelle Wimmer-Bakic (Prien) einen Spannungsbogen von den frühesten Zeugnissen des Menschen zu Bienen in den Höhlenmalereien bis zu Aspekten der wirtschaftlichen Konnotation des Honigs als Währung bis hin zu der spirituellen Bedeutung der Biene wie im Beispiel des Orakels von Delphi und seiner Definition als Bienenpriesterin aufzeigen.

Ergänzt wird der Abend durch die vielfach ausgezeichnete und 2015 mit dem Kleist Preis gekürte Lyrikerin und Essayistin Monika Rinck (Berlin), die aus Ihrem Gedichtband Honigprotokolle lesen wird.

Annabelle Wimmer Bakic | Salon21

To be[e] – Bienen und Mensch SEIN | Teil 2

TEIL II: Schwarmintelligenz in Gesellschaft, Wirtschaft und Biologie

Wann: 3. Dezember 2016, 18 Uhr
Wo: König Ludwig-Saal, Prien.
Eintritt: 10 EUR

Der zweite Abend unseres Projektes wurde durch das Phänomen des Schwärmens bei den Bienen angeregt. Faszinierender Weise gelten Bienenschwärme als hierarchielose Organisationen und der Schwarm in seiner Gesamtheit als Individuum. Dies bietet uns Anlass in Prien eine Gesprächsplattform für das Thema der Organisation und Meinungsbildung in komplexen Organisationen zu schaffen.

Hierzu wird uns der frühere Europaparlamentarier und heutige Leiter der Sektion Sozialwissenschaften am Goetheanum in Dornach (CH) und nicht zuletzt der Initiator für „Mehr Demokratie“ Gerald Häfner (München) Rede und Antwort zu neuen Formen der politischen und gesellschaftlichen Meinungsbildung stehen. Stephan Illi (Prien), lange Jahre Vorstand im Demeter Verband und seit geraumer Zeit Experte und freier Berater für Schwarmfinanzierung und Organisationsentwicklung wird diese Runde durch seine Kompetenz im Bereich neue Wirtschaftsformen und Finanzierungsmodelle jenseits von Banken – Stichwort Schwarmfinanzierung – bereichern. Als Dritte Kraft in diesem Bunde wird uns Dr. Anja Weidenmüller (Konstanz), Biologin an der Universität Konstanz und Expertin für Bienen, Hummeln und Ameisen und Ihre Organisationsformen wie Entscheidungsstrukturen und langjährige Mitarbeiterin des weltweit bedeutendsten Verhaltensforschers für Bienen Prof. Seeley (USA) verstärken.

Nicht zuletzt werden die Besucher ein Experiment zum Thema Selbstorganisation durchlaufen, das den Einstieg zu diesem Abend bedeuten wird – lassen Sie sich also überraschen.

To be[e] – Bienen und Mensch SEIN| Salon21
Stephan Illi | Salon21
Gerald Häfner im Gespräch

To be[e] – Bienen und Mensch SEIN | Teil 1

Teil I: Warum Bienen politisch sind!?

Wann: 15. Oktober 2016, 18 Uhr
Wo: LUV, Restaurant des Yacht Club Prien

Zum Auftakt der 3-teiligen Reihe zum Thema Mensch und Biene erhalten wir Einblicke in die politische, ökologische und gesellschaftliche Dimension der Biene durch den national wie international bekannten Bienenspezialisten Thomas Radetzki (Berlin), der als Imkermeister und Vorstand der Stiftung Aurelia sich dem Erhalt, der Pflege und dem Schutz der Bienen verschrieben hat.

Abgerundet wird dieser Abend neben Gesprächen und einem thematisch inspirierten Abendessen durch die musikalischen Improvisation des Schauspielers und Musikers August Zirner (Prien) dessen Querflöte schwirrend und tänzelnd von Ton zu Ton trägt.

Thomas Radetzki | © Tobias Gerber, TiLL 2/14
August Zirner at the ROMY 2010 tv and film awards in Vienna | © Manfred Werner