Konzert 72
Wann: Samstag, 7. März 2026 | 20 Uhr
Wo: Kultur am Roseneck, Am Roseneck 18 im Stadel, 83209 Prien am Chiemsee
Eintritt: 28 €, Schüler umsonst
konzerte@salon21-prien.de
Parken: Keine Parkplätze am Haus! Bitte die Plätze am See benützen!
Masako Ohta & Matthias Lindermayr
Besetzung
Masako Ohta: Piano
Matthias Lindermayr: Trompete
Ob man auf einer Wellenlänge schwingt und sich etwas zu sagen hat, das merkt man häufig in den ersten Augenblicken einer Begegnung. Wenn die Kommunikation über Musik läuft, kann es dabei zu besonders magischen Momenten des Einverständnisses kommen. Solche Momente kann man mit der Pianistin Masako Ohta und dem Trompeter Matthias Lindermayr erleben. Sie spielen Kompositionen, die auf Intuition und Improvisation aufbauen. Beide denken und fühlen die Musik dabei von ihrem poetischen Ende her, begeben sich in eine gemeinsame, atmende Bewegtheit, in der sie maximal aufeinander hören, geschmeidig Impulse senden und dann ihre melodisch-harmonischen Ideen miteinander ausformulieren. Die ruhigen Stimmungen, die sie so erschaffen, sind von tiefenwirksamer Intensität.
Die in Tokyo geborene Masako Ohta lebt und arbeitet seit 1988 in München. Matthias LIndermayr ist gebürtiger Münchner und studierte dann am Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater in seiner Heimatstadt, am Berklee College of Music in Boston und am Jazzinstitut der Musikhochschule in Berlin Jazztrompete und Komposition. Masako Ohta hat nach ihrem Klavierstudium in Tokyo und an der Universität der Künste in Berlin frühzeitig ihr Spektrum erweitert. Sie startete als Interpretin klassischer Klavierliteratur, wandte sich aber bald auch zeitgenössischer kreativer Musik zu und wurde zur, auch improvisierenden Komponistin von Solostücken, in denen sie sich auf Poesie, Klänge und Musik aus ihrer japanischen Heimat bezieht.
Nach ihrem im Oktober 2022 erschienenen Debüt „Mmmmh“ und zwei Tourneen in Japan haben die beiden in diesem Jahr ein neues Programm und ihr zweites Album herausgebracht, für das sie in diesem Jahr den Preis der Deutschen Schallplattenindustrie in der Kategorie „Grenzgänge“ bekommen haben. Sein Titel „Nozomi“ bedeutet „Hoffnung“. Mit innigen Tönen bringen sie darin die Haltung, Gutes zu erwarten, zum Klingen.
